Posts mit dem Label Für mich werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Für mich werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 1. Dezember 2022

Meine neue Strickjacke - Anker's Cardigan

Seit etwas mehr als einem Monat habe ich eine neue Strickjacke im Kleiderschrank. Und zwar eine ganz besondere: Ich habe sie nämlich selbst gestrickt!

 
 
Vor knapp zwei Jahre habe ich mir das erste mal Wolle und Stricknadeln gekauft und angefangen zu stricken. Mein erstes Projekt, eine Mütze, findet ihr hier. Kurz darauf habe ich mir dann einen Pullover aus dicker rosa Baumwolle gestrickt. Der hat es aber irgendwie nie hier auf den Blog geschafft...
Danach war erst mal wieder Strickpause. Denn als ich nach meinem Au-Pair-Jahr wieder zurück in Deutschland war und damit meine Nähmaschinen wieder bei mir hatte, habe ich mich erst mal wieder dem Nähen gewidmet.
 
Vor etwas mehr als einem halben Jahr überkam mich dann wieder die Lust, mal wieder etwas zu stricken. Denn seit ich die Ausbildung mache, bin ich viel unterwegs, oft auch mit dem Zug, und da ist das mit dem Nähen folglich etwas schwierig....  
 
 
Trotzdem wollte ich wieder mehr kreativ sein und so habe ich mir eine große Ladung Wolle und eine neue Strickanleitung bestellt.
Nach einer Strickjacke in Rosa, die es ebenfalls noch nicht auf den Blog geschafft hat, folgte diese Jacke in dunkelgrün, die nun vor knapp einem Monat endlich fertig wurde. Passend zu Herbst!
So konnte ich sie schon mehrmals anziehen und kam sogar dazu Fotos bei wunderschönem Sonnenuntergang zumachen.
 
 
 
Gestickt habe ich die Jacke nach der Anleitung von Petite Knit, die meine Nachbarin mir empfohlen hat und die echt super einfach zu verstehen ist. Viel mehr als rechte und linke Maschen braucht man nicht.
Und dank dem Internet kann man alles andere zum Glück schnell ergoogeln...

Jetzt sitze ich gerade schon wieder an meinem nächsten Strickprojekt. Diesmal ein Pullover in schwarz.
Falls euch interessiert, was ich sonst so mache und woran ich gerade arbeite, der kann gerne bei mir auf Intagram vorbei schauen!
 

Viele Grüße
Marie
 
Zutaten:
Wolle: Drops Flora in der Farbe Nebelwald
Anleitung: Anker's Cardigan von Petite Knit

Donnerstag, 6. Januar 2022

Mein Silvesterpulli mit Glitzer

Wer meinen Blog schon länger liest, weiß, dass ich mir für Silvester 2015, 2016 und dann wieder für 2019 ein Silvesterkleid genäht habe. Das Kleid entstand immer in der Zeit zwischen den Jahren und ich habe es dann an Silvester getragen.
Dieses Jahr habe ich diese kleine Tradition wieder aufgegriffen, dieses mal allerdings etwas abgewandelt.
Denn statt einem Kleid habe ich mir dieses Mal einen Pulli genäht. Meinen Silvesterpulli!


Genäht habe ich ihn aus einem orangefarbenen Glamoursweat. So ist er, obwohl es "nur" ein Pulli ist, etwas besonderes und wenigstens ein bisschen festlich.
Trotzdem passt es gut zu meinen bereits vorhandenen Kleidungsstücken, sodass ich ihn gut kombinieren kann. Außerdem kann ich ihn so auch gut im Alltag tragen. 


Das ist mir in letzter Zeit besonders wichtig geworden. 
Denn ich habe gemerkt, dass es nichts bringt, wenn ich ein Kleidungsstück habe, das ich eigentlich richtig schön finde, was aber nicht zu meinen anderen Klamotten passt und ich es daher nur schwer kombinieren kann oder wenn es zu schick ist, um es bei der Arbeit zutragen.
Deshalb ziehen in meinen Kleiderschrank immer mehr einfarbige oder gestreifte Teile ein, so wie eben dieser Pulli.

 
Den Stoff habe ich im Herbst auf dem Stoffmarkt in Karlsruhe gekauft und beim Kauf schon darauf geachtet, dass er zu meinen anderen Klamotten und zu meinem aktuellen Kleidungsstil passt. Außerdem hatte ich zu allen Stoffen schon einen Schnitt im Hinterkopf, so konnte ich gleich die richtige Menge und auch das passende Zubehör, wie hier zum Beispiel das Bündchen kaufen.
So kommt es auch, dass schon zwei der drei Stoffe, die ich dort gekauft habe, schon fertig vernäht in meinem Kleiderschrank liegen.
 
 
 
Mal sehen, was ich mir dann in knapp einem Jahr für Silvester 2022 nähe...
Vielleicht mal wider ein Kleid oder noch einen Pulli oder mal eine Bluse?
Bis dahin habe ich ja zum Glück noch genug Zeit...
 
Viele Grüße
Marie
 
Zutaten:
Schnitt: Cara von JoliJou
Stoff: gekauft beim Stoffmarkt in Karlsruhe (hier gibt es so einen ähnlichen)

Donnerstag, 19. November 2020

Hellblaue Wintermütze

Wer mir auf Instagram folgt, weiß vielleicht, dass ich gerade für ein Jahr als Au Pair in Frankreich bin und dort hin natürlich nicht meine Nähmachiene mitnehmen konnte.
Um trotzdem etwas handarbeiten zu können, habe ich ein paar Stricknadeln, eine Häkelnadel und ein bisschen Wolle eingepackt.
Zusammen mit dem Herbst kam dann die Lust mal wieder etwas zu stricken oder zu häkeln.
Als Erstes habe ich dann mein kleines Einhorn fertig gestrickt, das habe ich euch hier bereits gezeigt und zwei weitere kleine Projekte fertiggestellt.

Als mir dann vor ein paar Wochen meine Mutter geschrieben hat, dass sie Wolle bestellt und mich fragte, ob ich nicht Lust hätte, auch etwas mitzubestellen, damit man sich die Versandkosten spart, habe ich natürlich nicht Nein gesagt. 
Aus der Idee ein bisschen Wolle zu bestellen wurden am Ende über 2 Kilo und einige geplante Projekte.
Das erste davon ist diese Wintermütze für mich.
 
 
Ich habe gleich angefangen sie zu stricken als das Paket ankam und innerhalb von 5 Tagen war sie fertig.
Wobei, eigentlich waren es 6 Tag, denn am ersten Tag habe ich insgesamt 4 mal von vorne angefangen, da ich immer etwas vergessen hatte oder irgendetwas falsch war...
Aber der 5. Versuch hat dann super geklappt und so trage ich seit zwei Wochen stolz meine selbst gestrickte Mütze.
 
 
Das Paket mit der Wolle kam übrigens gerade rechtzeitig in der Woche vor dem Lock Down in Frankreich, der hier nämlich deutlich strenger ausfällt als in Deutschland. Denn so kann ich meine freie Zeit, die ich sonst vielleicht mit Wandern oder Freunde treffen verbracht hätte, fürs Stricken und Häkeln nutzen.
Es werden in den nächsten Wochen und Monaten also noch einige andere gestrickte Projekte hier gezeigt werden! Irgendwann vielleicht sogar mein erster selbst gestrickter Pullover?
 
Liebe Grüße,
Marie
 
Zutaten:

Donnerstag, 11. Juni 2020

Laptophülle mit SnapPap

Schon vor nun über einem Jahr  habe ich mir meinen eigenen Laptop gekauft. Und von Anfang an war mir klar, dass ich für ihn unbedingt eine schöne Hülle nähen muss, da ich ihn ab und zu auch mit in die Schule nehmen musste.
Also habe ich mich eines Nachmittags in mein Nähzimmer zurückgezogen und am Ende des  Tages hatte ich diese fertige Hülle in der Hand:


Für die Außenseite habe ich einen gemusterten Stoff von Snaply genommen und für den unteren Teil habe ich SnapPap verwendet, das, wenn man es nass verknittert, eine echt coole Optik bekommt.
Oben wird die Tasche mit einem Reißverschluss verschlossen und für das Futter habe ich einen günstigen Stoff von IKEA verwendet.
Damit die Hülle den Laptop auch gut schützt, habe ich zwischen den Außen- und dem Innenstoff eine Lage alten Fleece Stoff, dessen Muster mir gar nicht mehr gefallen hat, mit eingenäht. So ist der Laptop nun gut gepolstert.

Auf der Rückseite habe ich noch eine kleine Reißverschlusstasche eingenäht, in der ich Kopfhörer, einen USB Stick oder eine Speicherkarte aufbewahren kann.


Dieser Blogpost ist übrigens wiedermal ein typisches Beispiel für ein Post, bei dem von der Fertigstellung des gezeigten Projekt bis zur Veröffentlichung des Blogpost einiges an Zeit vergeht.
Denn irgendwie ist immer etwas dazwischen gekommen. Erst hatte ich keine Bilder, dann hat der Text noch gefehlt, dann ist auf einmal so viel Zeit vergangen, dass mir die Fotos nicht mehr so ganz gefallen haben. Doch jetzt ist es endlich soweit und ich kann einen Punkt von meiner geplanten Blogpost-Liste streichen!
Dafür konnte ich die Hülle im letzten Jahr auf jeden Fall schon testen und sie erfüllt ihren Zweck voll und ganz ;-)


Insgesamt hat die Hülle mich und meinen Laptop nun schon einige Male begleitet und dabei gut ihren Zweck erfüllt, in den letzten Wochen hat sie allerdings mehr als bequeme Unterlage im Regal für meinen Laptop gedient.

Liebe Grüße,
Marie

Zutaten:
Schnitt: Frei nach den Massen des Laptops
Stoff:  Aus der Geometric Fever Kollektion von Pattydoo
SanpPap: Snaply

Donnerstag, 30. April 2020

Spitzentop und meine erste selbstgenähte Hose

Eine richtige Hose selber nähen, also keine Jogginghose oder Leggings. Schon seit vielen Jahren wollte ich das unbedingt mal machen, aber irgendwie hatte ich auch Respekt davor, denn so eine Hose muss dann schon richtig gut sitzen und hat so viele (auf den ersten Blick) knifflig erscheinende Stellen, wie zum Beispiel den Reißverschluss und die Taschen.
Doch vor zwei Wochen habe ich die freie Zeit mal wieder genutzt und mich dieser Herausforderung gestellt. 


Den Schnitt für diese Hose habe ich in dem Nähbuch "Näh dich durchs Jahr: 12 Monate – 12 Outfits" von Charlotte Auzou gefunden. Er ist mir schon beim ersten Durchblättern gleich aufgefallen.
Den Stoff gab es vor einigen Jahren im örtlichen Stoffladen. Ich habe ihn damals schon mit dem Vorhaben gekauft, dass daraus mal eine Hose wird, aber erst jetzt habe ich den richtigen Schnitt gefunden.


Zugeschnitten waren alle Teile recht schnell und dann ging es an die Nähmaschine.
Und was soll ich sagen: Es war gar nicht so schwer, wie ich es mir vorgestellt hatte. An einem Nachmittag und Abend war die Hose fertig und schon am nächsten Tag hatte ich sie an.



Perfekt zu der Hose passt mein Spitzentop, das ich nach dem Schnitt KimonoTee*von Maria Denmark genäht habe und den Schnitt oben einfach oben geteilt habe.
Die Stoffe sind Reststücke von meinem dunkelblauen Spitzenkleid, das ich vor zwei Jahren genäht habe.
Es ist recht schlicht, sodass ich es auch zu gemusterten Röcken anziehen kann, und doch nicht einfach nur uni-dunkelblau.


Insgesamt ist diese Kombination total gemütlich und jetzt schon gehören die beiden Kleidungsstücke zu meinen absoluten Lieblingstücken im Kleiderschrank!


Nachdem ich jetzt also meine erste Hose mit Reißverschluss und allem drum und daran genäht habe, versuche ich mich das nächste Mal vielleicht an einer Jeans...
Habt ihr euch schon mal eine Hose genäht?

Liebe Grüße,
Marie

Zutaten:
Hose:
Stoff: Aus dem örtlicher Stoffladen
Schnitt: Hose September aus "Näh dich durchs Jahr: 12 Monate – 12 Outfits" von Charlotte Auzou
T-Shirt:
Stoff: Stoffmarkt
Schnitt: KimonoTee*von Maria Denmark

*Man bekommt das Freebook, wenn man sich für den Newsletter anmeldet

Donnerstag, 9. April 2020

Kleid mit Rüschen

Wie oft kommt es vor, dass ich ein Schnittmuster gleich nachdem ich es das erste Mal genäht habe, noch mal nähe? Nicht oft! Aber dieses mal haben mir der Schnitt und das fertige Kleid so gut gefallen, dass ich nun schon zwei Kleider mit Rüschen nach dem Schnitt von FashionTamTam im Kleiderschrank hängen habe.


Das erste Mal habe ich mir das Kleid für Silvester genäht, den Blogpost dazu findet ihr hier, und das zweite Kleid ist nun vor ein paar Wochen entstanden, denn dadurch, dass die Schulen geschlossen sind, habe ich vor allem am Nachmittag oft Zeit mich in Ruhe ins Nähzimmer zu setzen und etwas Neues zu nähen.



Am liebsten trage ich das Kleid kombiniert mit Strumpfhosen und wenn es etwas kälter ist gerne noch mit einer Jeansjacke drüber. Außerdem trage ich es gerne mit einen Gürtel um die Taille, so wie auf den Bildern, oft aber auch ohne, dadurch wird es legerer.


Auch beim zweiten Kleid bin ich immer noch begeistert von den kleinen Details, die einfach zu nähen sind und gleichzeitig super aussehen, wie der Schlitz am Rücken, durch den man keinen Reisverschluss oder so braucht oder die gerafften Ärmel, die einfach ein kleiner Hingucker sind.



Das nächste Mal werde ich mir nach dem Schnitt vielleicht dann mal eine Bluse nähen... Wer weiß ;-)

Liebe Grüße und schöne Ostern,
Marie


Zutaten:
Stoff: Aus der örtlichen Stoffabteilung
Schnitt: Kleid mit Rüschen (#kleidruffle) von FashionTamTam 
Verlinkt: Du für dich am Donnerstag

Donnerstag, 2. Januar 2020

Silvesterkleid mit Rüschen

Ein neues Kleid zum Jahreswechsel.
Vor ein paar Jahren kam ich am 31.12. spontan auf die Idee mir ein Kleid für den Silvesterabend zu nähen. Allerdings wurde es dann meist etwas stressig, weil es dann doch immer irgendwie länger gedauert hat, als ich erwartet habe. Im Jahr da drauf dann noch mal das selbe...
In den letzten Jahren habe ich es dann irgendwie immer vergessen oder es hat zeitlich gar nicht mehr geklappt.
Bis ich nun vor einer Woche wieder auf die Idee kam, die kleine Tradition mit dem Silvesterkleid wieder auf leben zu lassen. Und somit zeige ich euch nun mein drittes Silvesterkleid.


Die Idee für so ein Kleid hatte ich schon eine Weile, seit dem ich so ein ähnliches Kleid in der Werbung gesehen habe. Allerdings habe ich erst keinen Schnitt gefunden, der meinen Vorstellungen entsprach. Doch dann habe ich bei Nadine (von Fussellines Blog) auf Insagram diesen Schnitt von Fashion TamTam  gesehen, aus dem sie sich ein Weihnachtskleid genäht hat.
Spontan habe ich mir dann den Schnitt bestellt und gleich ausgedruckt und geklebt.


Am nächsten Tag ging es dann gleich in die örtliche Stoffabteilung, wo ich auch gleich diesen schönen Viskose Stoff gefunden habe. Und an zwei Nachmittagen habe dann dieses schöne  Kleid genäht und war damit fast eine Woche vor Silvester fertig, es ging dieses mal also ganz ohne Stress...


Ich kaufe mir ja allgemein eher selten Schnitte und probiere lieber selbst aus, doch von diesem Schnittmuster war (und bin) ich absolut begeistert und ich werde mir sicher noch eins nähen, wenn ich noch einen schönen Stoff gefunden habe.
Es gibt bei diesem Schnitt so viele kleine schöne Details, wie die gerafften Ärmel oder der Schlitz am Rücken. Und auch die Anleitung ist gut erklärt, sodass das Nähen prima geklappt hat.


Ich finde auch, dass man dieses Kleid super kombinieren kann.
So sieht es zum Beispiel gleich ganz anders aus, wenn man das Kleid mit Gürtel (oben) oder ohne Gürtel (unten) trägt. Und auch mit unterschiedlichen Jacken kann man den Stil prima der Situation anpassen.


Wie man oben schon lesen konnte, bin ich total verliebt in dieses Kleid und ich bin mir sicher, dass ich ein zweites bald schon hier zeigen werde.
Bis dahin könnt ihr euch meine anderen beiden Silvesterkleider anschauen, hier das von 2015 und hier das von 2016.

Liebe Grüße,
Marie

Zutaten:
Stoff: Aus der örtlichen Stoffabteilung
Schnitt: Kleid mit Rüschen (#kleidruffle) von FashionTamTam 
Verlinkt: Du für dich am Donnerstag

Donnerstag, 27. Juni 2019

Bluse mit Wickeloptik *Testnähen*

*Werbung*
Vor ein paar Monaten wurde ich gefragt, ob ich Lust hätte eine Anleitung von Burda zu testen und zu bewerten.
Da musste ich nicht lange überlegen, denn natürlich hatte ich Lust!
Neben dem Schnitt und der Anleitung, durfte ich mir sogar noch einen Stoff für das Oberteil aussuchen.


Nachdem ich dann alle wichtigen Sachen hatte, habe ich mir erst mal die Anleitung in Ruhe durchgelesen. Dann ging es an das Zuschneiden und zum Schluss habe ich die Bluse genäht.
Und ich kann sagen: So ordentlich wie bei diesem Kleidungsstück, mache ich das normal nicht. Normal wird schnell mal die Anleitung angeschaut und dann wird halt irgendwie genäht, auch wenn dann mal irgendwelche Schritte weg gelassen werden und am Ende etwas improvisiert werden muss. Aber bei diesem mal habe ich mich tatsächlich genau an die Anleitung gehalten. (War gar nicht so schwer...)



Bis jetzt hatte ich die Bluse erst ein paar mal an, was unter anderem daran liegt, dass sie erst vor ein paar Wochen ganz fertig wurde und es in den letzten Tagen einfach ein bisschen zu warm für lange Klamotten war. Aber auch daran, dass sie mir leider ein bisschen zu groß geworden ist. 


Die Bilder sind alle im Urlaub in den Vogesen entstanden, in einem kleinen Garten mit unglaublich vielen, schönen Blumen.
Und ich muss zugeben: In den Klamotten war es ganz schön warm! Eigentlich hatte ich an dem Tag ein kurzes Sommerkleid an. Aber was tut man nicht alles für schöne Fotos...


Ich hoffe, es geht euch bei der Hitze gut und ihr schmelzt nicht komplett dahin. Bei uns im Haus und im Nähimmer ist es zum Glück recht angenehm. 

Liebe Grüße, 
Marie

Zutaten:
Schnitt: Langarmbluse von Burda*
Verlinkt: Du für dich am Donnerstag Sewlala


*Der Schnitt, die Anleitung und das Material wurden mir von Burda zum Testen der Anleitung zu Verfügung gestellt. Der Artikel entspricht aber voll und ganz meiner eigenen Meinung und wurde nicht beeinflusst.

Donnerstag, 14. März 2019

Paperbag Rock

Vor ein paar Wochen bin ich bei Instergram über ein Bild von einem Paperbag Rock gestoßen und fand ihn auf Anhieb toll! Ich habe das Bild dann gespeichert und als ich auf der Suche noch einem Nähprojekt für die Freien meine Bildersammlungen durchgeschaut habe, ist mir das Bild wieder aufgefallen. Kurzerhand habe ich nach Schnitten gesucht und eine kostenlose Anleitung bei Pinalina gefunden.



Als ich dann endlich mal wieder Zeit und Lust zum Nähen hatte, stand ich aber noch vor einer weiteren Entscheidung: Welchen Stoff nehme ich?
Der Rock, den ich auf Instergram gesehen habe, war aus Blumenstoff, die Röcke, die ich dagegen auf Pinterest gesehen habe waren eher schlich und aus einfarbigen oder gestreiften Stoff. Da ich beides schön fand hatte ich nun die Wahl.
Ich habe mir dann einige Stoffe wie einen Rock um die Taille gebunden um zusehen, wie das ganze fertig aussehen würde. Nach längerem Überlegen habe ich mich für diesen Baumwollstoff entschieden, den ich vor einiger Zeit auf dem Stoffmarkt gekauft habe.


Und ich mag das Ergebnis total!
Ohne Gürtel besteht der Rock übrigens nur aus einem Teil. Denn ich wollte, dass der Rock schön weit ist und habe daher nicht die Formel von Pinalina genommen, sondern die komplette Stoffbreite.
Dieses große Stück Stoff habe ich dann noch an der Seite zusammen genäht und oben den Paperbag Rand umgenäht, Gummi rein und schon war er fertig.
Es war also echt ein einfaches Projekt, das innerhalb von ein paar Stunden genäht ist. (Wenn man nicht zu lange braucht, um die Stoffe auszusuchen...)


Als ich dann noch den Gürtel fertig hatte, war der Rock komplett.
Den Gürtel habe ich im mittleren Teil mit Bügeleinlage verstärkt, damit er schön stabil und gerade bleibt. Bis jetzt hat der Rock noch keine Gürtelschlaufen, ich glaube aber, das werde ich bald noch kurz ändern, denn nach längerem Tragen rutscht er gerne etwas nach oben.


Etwas weiter oben habe ich schon darüber geschrieben, wie schwer mir die Stoffauswahl gefallen ist.
Denn zum einen mag ich es gerne etwas bunter und nicht nur schwarz, weiß und grau im Kleiderschrank, zum andern ist es machmal etwas schwer die bunten Teil zu kombinieren, sodass man nicht wie ein kunterbunter Papagei aussieht...
Da ich aber zum Glück wenigstens ein paar Basicteile besitze, habe ich mich schließlich doch dazu entschieden, den Rock aus diesem Stoff zu nähen und hoffe nun, dass er wie es eine Followerin unter meinem Bild geschrieben hat:

„ Sieht toll aus dein selbstgenähter Rock. Damit lockst du hoffentlich den Frühling an 🌸“
Ja, hoffen wir es. Denn Winter war es jetzt genug und ich habe keine Lust noch mal meine Handschuhe raus zu kramen...



Die Bilder hat wieder meine Freundin gemacht, denn wir haben das schöne Wetter in den Ferien ausgenützt und waren nur eine Woche nach unserem ersten Fotoshooting (Bilder gibt es hier), schon wieder unterwegs.

Liebe Grüße,
Marie

Zutaten:
Schnitt: Paperbag Waist Skirt
Stoff: Stoffmarkt
Verlinkt: Du für dich am Donnerstag Sewlala

Donnerstag, 28. Februar 2019

Cardigan "MyCuddleMe" bei Sonnenuntergang

Ende Februar und es fühlt sich (fast) an wie Frühling. Das heißt die Zeit der dünnen Jacken und Cardigans kommt endlich wieder!
Und daher zeige ich euch heute einen meiner Cardigan, denn ich nach dem Schnitt "MyCuddleMe" genäht habe. Er ist mein absolutes Lieblingsstück, wenn es zum Jacken geht. Denn er ist mal nicht so bunt wie viele meiner anderen (selbstgenähten) Kleidungstücke und passt daher zu so ziemlich allem.


Egal ob über ein einfaches T-Shirt oder über eine schöne Bluse, der Cardigen passt immer.
Außerdem ist der Stoff nicht zu dünn und wärmt daher auch ein bisschen.
Allerdings war es bei diesem Schnitt nicht Liebe auf den ersten Stich. Denn als ich die fertige Jacke das erste mal an hatte, fand ich sie ein bisschen zu lang, der Stoff ist nicht so gefallen, wie ich es mir vorgestellt habe und die Einfassung hat komische Falten geworfen.
Trotzdem habe ich sie dann mal angezogen und plötzlich waren alle diese Probleme gar nicht mehrt da. Und seit dem liebe ich diesen Cardigan einfach,


Die Bilder sind vor ein paar Tagen bei einem Spaziergang mit einer Freundin entstanden.
Eigentlich hatte ich die Kamera nur dabei, damit eine Freundin noch schnell ein paar Fotos vom mir machen kann, damit ich sie heute hier zeigen kann. Doch dann war das Licht so toll, dass wir spontan ein längeres Fotoshooting gemacht haben und uns gegenseitig in der untergehenden Sonne fotografiert haben.


Das hat echt Spaß gemacht, besonders da ich so auch mal jemanden fotografieren konnte und nicht immer nur vor der Kamera stehe. Außerdem ist es natürlich ein großer unterschied, ob man Fotos mit Selbstauslöser oder mit Fotograf macht, da so mehr Flexibilität entsteht.
(Ein Foto auf einer (befahrenen) Straße mit Selbstauslöser ist halt doch etwas riskant und auch aufwändig, wenn man bei jedem Auto die Kamera weg räumen muss...)


Insgesamt hat der Abend total viel Spaß gemacht und es besteht auf jeden Fall Wiederholungsbedarf!
Wie macht ihr Blogfotos? Habt ihr jemanden, der hinter der Kamera steht oder macht ihr die Bilder mit Selbstauslöse?

Liebe Grüße,
Marie
Zutaten:
Schnitt: My Cuddle Me von Schaumzucker
Stoff: Ka*stadt
Verlinkt: Du für dich am Donnerstag Sewlala

Donnerstag, 8. November 2018

Melonen KimonoTee und ein bisschen Urlaub

Ja, ich weiß, es ist jetzt Herbst und trotzdem möchte ich euch heute noch meine andere KimonoTee zeigen, die ich in diesem Sommer genäht habe. Meine erste KimonoTee könnt ihr hier anschauen.
Außerdem gibt es am Ende des Post noch ein paar Bilder aus unserem Sommerurlaub in den Cevennen in Südfrankreich.


Bei diesem Shirt habe ich mich wieder mal getraut und einen meiner Lieblingsstoffe vernähen. Dieses mal hat es mich schon ein bisschen Überwindung gekostet. Denn den Stoff habe ich vor zwei Jahren zum Geburtstag bekommen und seit dem wie einen Schatz gehütet. Jetzt kann ich den "Schatz" anziehen ;-).
Ich mag diesen Stoff auch so gerne, da er durch das Muster einfach gute Laune macht.
Auch jetzt habe ich das T-Shirt gerne noch an, denn es erinnert mich an den Sommer und die tollen Sachen, die ich erlebt habe. So hatte ich das T-Shirt zum Beispiel bei DAS FEST, meinem ersten Festival an und da ist auch das Bild oben auf der Schaukel dort entstanden. (Ja, ich bin da übrigens den ganzen Tag Barfuß rum gelaufen, da es mir in meine Schuhen zu warm war)


Die Bilder sind übrigens alle an unterschiedlichen Orten und teils auch an unterschiedlichen Tagen entstanden. Denn wir haben es nicht geschafft noch ein extra Fotoshooting zu machen und so habe  ich einfach ein paar Urlaubsbilder rausgesucht, an denen ich das T-Shirt an hatte.


Zum Abschluss gibt es jetzt noch zwei Bilder aus Südfrankreich, damit ein bisschen Urlaub auch bei euch ankommt. Wir haben viele Wanderungen mit toller Aussicht gemacht, waren im Fluss schwimmen und zwischen drinnen haben wir manchmal auch einfach gar nichts gemacht und z. B. in Ruhe ein Buch gelesen. Insgesamt war es so eine schöne Zeit!


Liebe Grüße,
Marie

Zutaten:
Stoff: Melontropic Jersey  von Hamburger Liebe über AFS, momentan aber ausverkauf
Schnitt: KimonoTee*von Maria Denmark

*Man bekommt das Freebook, wenn man sich für den Newsletter anmeldet