Donnerstag, 24. Dezember 2020

Donnerstag, 19. November 2020

Hellblaue Wintermütze

Wer mir auf Instagram folgt, weiß vielleicht, dass ich gerade für ein Jahr als Au Pair in Frankreich bin und dort hin natürlich nicht meine Nähmachiene mitnehmen konnte.
Um trotzdem etwas handarbeiten zu können, habe ich ein paar Stricknadeln, eine Häkelnadel und ein bisschen Wolle eingepackt.
Zusammen mit dem Herbst kam dann die Lust mal wieder etwas zu stricken oder zu häkeln.
Als Erstes habe ich dann mein kleines Einhorn fertig gestrickt, das habe ich euch hier bereits gezeigt und zwei weitere kleine Projekte fertiggestellt.

Als mir dann vor ein paar Wochen meine Mutter geschrieben hat, dass sie Wolle bestellt und mich fragte, ob ich nicht Lust hätte, auch etwas mitzubestellen, damit man sich die Versandkosten spart, habe ich natürlich nicht Nein gesagt. 
Aus der Idee ein bisschen Wolle zu bestellen wurden am Ende über 2 Kilo und einige geplante Projekte.
Das erste davon ist diese Wintermütze für mich.
 
 
Ich habe gleich angefangen sie zu stricken als das Paket ankam und innerhalb von 5 Tagen war sie fertig.
Wobei, eigentlich waren es 6 Tag, denn am ersten Tag habe ich insgesamt 4 mal von vorne angefangen, da ich immer etwas vergessen hatte oder irgendetwas falsch war...
Aber der 5. Versuch hat dann super geklappt und so trage ich seit zwei Wochen stolz meine selbst gestrickte Mütze.
 
 
Das Paket mit der Wolle kam übrigens gerade rechtzeitig in der Woche vor dem Lock Down in Frankreich, der hier nämlich deutlich strenger ausfällt als in Deutschland. Denn so kann ich meine freie Zeit, die ich sonst vielleicht mit Wandern oder Freunde treffen verbracht hätte, fürs Stricken und Häkeln nutzen.
Es werden in den nächsten Wochen und Monaten also noch einige andere gestrickte Projekte hier gezeigt werden! Irgendwann vielleicht sogar mein erster selbst gestrickter Pullover?
 
Liebe Grüße,
Marie
 
Zutaten:

Freitag, 6. November 2020

Mein kleiner Freund: Ein gehäkeltes Einhorn

Manche Dinge brauchen manchmal einfach ein bisschen länger, bis sie fertig werden.
Auf dem Blog hier gibt es einige Beispiele dazu. Und heute kommt ein weiteres dazu:
Mein kleines gehäkeltes Einhorn.
Angefangen zu häkeln habe ich im Oktober 2017 auf einer langen Busfahrt nach Berlin. Damals habe ich den Kopf, den Körper und drei Beine gehäkelt. Dann war die Fahrt und die Motivation aber auch wieder vorbei (so ein keines Einhornbein ist ganz schön fummelig...) und es landet in einem Beutel im Schrank.
 
Als es im Sommer nun ans Koffer packen für mein Au Pair Jahr in Frankreich ging, wollte ich etwas zum Handarbeiten mitnehmen, allerdings war die Nähmaschine (bzw. die NähmaschinEN) etwas zu groß und so kam die Häkelnadel und das halbe Einhorn mit ins Gepäck.
Als es dann Herbst wurde und ich mit den Kindern in der Küche saß und wir gebastelt haben, wollte ich auch etwas machen und so wurde das Einhorn nun 3 Jahre nach der ersten Masche endlich fetig.
Und ist es nicht süß? Ich bin total verliebt!
 
 
Mit diesem Projekt ist meine Lust am Häkeln (und auch am Stricken) wieder gekommen. 
Vor ein paar Tagen kam nun schon ein großes Paket mit Wolle an und ich bin bereit für neue Herausforderungen!
So sitze ich gerade an einer Wintermütze für mich und ein Pulli ist auch schon geplant. 
Wer nicht nur das fertige Projekt sehen möchte, sonder auch den Entstehungsprozess, der kann mir gerne auf Instagram folgen!
 
Liebe Grüße,
Marie
 
Zutaten:
Garn: Restekiste

Freitag, 28. August 2020

5 Jahre Stoffbonbon - Happy Birthday!

Genau heute vor fünf Jahren habe ich diesen Blog erstellt. In diesen 5 Jahren ist so einiges passiert und in diesem Blogpost werde ich das ganze mal ein bisschen rückblickend zusammenfassen.
 
Angefangen hat alles mit der Idee meine genähten Sachen zu zeigen. Denn schon davor habe ich viele Nähblogs gelesen, wie zum Beispiel den von Nadine (Fussellines Blog) oder auch den Blog von Rosi (Schnabelina). Und irgendwann ist beim Lesen der Wunsch nach einem eigenen Blog entstanden und immer größer geworden.
Nach einigen Überlegen und viel Überzeugungsarbeit bei meinen Eltern, denn ich war damals erst 14 Jahre alt, erblickte genau heute vor 5 Jahren mein Blog Stoffbonbon das Licht der Internetwelt und das Abenteuer "Bloggen" begann.
 
 
Zuerst ein paar Fakten zu meinem Blog und den letzten 5 Jahren:
- Mein Blog hat insgesamt über 36 000 Aufrufe
- Insgesamt wurden 164 Kommentare geschrieben.
- In den letzten fünf Jahren habe ich genau 120 Beiträge geschrieben (einschließlich diesem hier)
- Der erfolgreichste Beitrag ist der Post über die Windlichter aus Makramee mit über 1200 Aufrufen, direkt dahinter mein Silvesterkleid und das dunkelblaues Spitzenkleid.

 
Nun  noch ein kleiner chronologischer Rückblick auf die vergangenen 5 Jahre, denn da hat sich hier so einiges verändert:
 
Das erste Jahr 
Das erste Jahr war wohl auch das aktivste Jahr hier auf dem Blog mit insgesamt 65 neuen Posts.
Und man sieht auch schon in diesem einen Jahr, wie sich die Qualität der Beiträge verändert.
Ganz am Anfang wurde alles wild gepostet, die Fotos entstanden vor der Hecke im Garten und Taschen wurden einfach auf den Rasen gelegt zum Fotografieren, doch Richtung Ende des Jahres nimmt die Qualität zu, ich habe mir eine gute Kamera gekauft, mit der ich übrigens immer noch fotografiere und bin raus in die Umgebung gegangen um Genähtes zu fotografieren, so wie heute auch.
Außerdem habe ich in diesem Jahr beim Sommerwichteln mitgemacht, den Geldbeutel, den ich dort bekommen habe, habe ich übrigens bis vor einem Jahr durchgehend benutzt.
Mit Beginn des Jahrs 2016 habe ich mir zum Vorsatz genommen, ein Jahr keine Kleidung neu zu kaufen und darüber zu berichten, das könnt ihr hier lesen.
 
Das zweite Jahr
Im zweiten Blogjahr habe ich das erste Mal am Adventskalenderwichteln teilgenommen und ein einen tollen Adventskalender von der lieben Anita bekommen, der ich immer noch auf Instagram folge.
Außerdem habe ich mir in diesem Jahr mein zweites Silvesterkleid, womit das fast schon zur Tradition wurde, wenn im 5. Jahr gab es nach einer Pause wieder eins.
Dazu habe ich in diesem Jahr Elli vom Blog Lochenkind in Karlsruhe getroffen und wir waren zusammen auf dem Stoffmarkt.
Sonst durfte ich im zweiten Jahr Stoffbonbon Probenähen für Kartoffeltiger und ein Designbeispiel sticken für Kunterbunddesign. Das Mäppchen, das dabei entstanden ist, benütze ich übrigens immer noch.
 
Das dritte Jahr
Begonnen hat das 3. Blogjahr mit einer Zusammenfassung der #meinKreativreich Challenge, bei der ihr einen kleinen Einblick in mein Nähzimmer bekommt.
In diesem Jahr habe ich hauptsächlich für mich Sachen genäht, darunter mein dunkelblaues Spitzenkleid.
Außerdem habe ich wieder beim Adventskalenderwichteln mitgemacht und so viele schöne Dinge bekommen.
Leider musste das Jahr wegen der von Bloggern sehr gefürchteten DSGVO früher enden, nämlich schon im März.
 
Das vierte Jahr
Zurück aus der Pause, ging im November das erste Video online. Es entstand bei einem Besuch auf dem Stoffmarkt.
Dazu habe ich die Zeit der Blogpause genutzt um dem Blog ein neues Kleid bzw. ein neues Design zu verpassen, nämlich das was ihr heute hier seht. Denn das alte war sehr bunt und hat nicht mehr zu meinem Still gepasst.
Außerdem werden die Fotos immer schöner und ich war auch mehrfach mit Freundinnen unterwegs, sodass bei den Blogpost aus diesem Jahr einige Lieblingsfotos dabei sind.
 
Das fünfte Jahr 
Das letzte Jahr war gleichzeitig auch mein Abschlussjahr in der Schule, weshalb ich nur 7 mal dazu kam etwas zuschreiben, aber immerhin...
Unter den gezeigten Kleidungstücken aus diesem Jahr waren unter anderem ein paar echte Lieblingsteile, wie beispielsweise mein Silvesterkleid mit Rüschen 
 

Und jetzt?
Im Laufe der Zeit habe ich es immer weniger geschafft regelmäßig zu bloggen und trotzdem kam ich nie auf die Idee meinen kleinen Blog zu löschen, den er gehört irgendwie zu mir und meinem Hobby, dem Nähen, auch wenn es hier oftmals recht ruhig ist.
Im Laufe der Jahre ist mein Anspruch an  meine Blogbeiträge gestiegen, so müssen die Fotos schön und wirklich aussagekräftig sein und auch meine Text sind länger geworden. So ist zum Beispiel die Kategorie typischMarie entstanden, in der ich zu einzelne Sachen ein bisschen was aus meinem Leben erzähle, was eben typisch für mich ist. (Zum Beispiel den Blogpost immer kurz vor knapp fertig zu schreiben, wie auch heute wieder...)
Insgesamt ist mein Interesse am Fotografieren und auch am Filmen gewachsen, sodass ich beschlossen habe auch beruflich in diese Richtung zu gehen.
Wer mehr und etwas regelmäßiger  von mir hören möchte, kann mir gerne auf Insagram folgen, auch wenn es da nicht immer ums Nähen sondern auch um andere Dinge, die in meinem Leben so passieren, wie zum Beispiel gerade mein Aupair Aufenthalt in Frankreich, geht. 

 
Eigentlich wollte ich zu diesem Anlass noch ein kleines Gewinnspiel machen, da ich aber seit ein paar Wochen in Frankreich als Aupair bin, ist das Ganze etwas kompliziert, weshalb ich es auf nächstes Jahr, also zu 6. Geburtstag, verschiebe. (Oder auf den 10. Geburtstag, man weiß ja nie, wie das Leben so seinen Lauf nimmt...)
Denn ich möchte mich bei allen Leuten bedanken, die diesen Blog  besuchen, die sich die Zeit nehmen, meine Bilder anzuschauen und die Texte zu lesen und manchmal einen lieben Kommentar zu schreiben.
Danke, dass es euch gibt! Denn ohne Leser wäre so ein Blog ziemlich langweilig....
 
In den nächsten Wochen (oder Monaten...) werde ich hier mal genauer auf mein Equipment, das ich zum Bloggen benütze, eingehen und von den Programmen berichten, die ich benütze. 
Aber auch ein paar genähte Sachen warten darauf gezeigt zu werden. Um nichts zu verpassen, könnt ihr mir am besten auf Instagram folgen, da schreibe ich immer, wenn es hier etwas Neues zu lesen gibt.
 
Liebe Grüße und auf weitere 5 Jahre,
Marie

Donnerstag, 11. Juni 2020

Laptophülle mit SnapPap

Schon vor nun über einem Jahr  habe ich mir meinen eigenen Laptop gekauft. Und von Anfang an war mir klar, dass ich für ihn unbedingt eine schöne Hülle nähen muss, da ich ihn ab und zu auch mit in die Schule nehmen musste.
Also habe ich mich eines Nachmittags in mein Nähzimmer zurückgezogen und am Ende des  Tages hatte ich diese fertige Hülle in der Hand:


Für die Außenseite habe ich einen gemusterten Stoff von Snaply genommen und für den unteren Teil habe ich SnapPap verwendet, das, wenn man es nass verknittert, eine echt coole Optik bekommt.
Oben wird die Tasche mit einem Reißverschluss verschlossen und für das Futter habe ich einen günstigen Stoff von IKEA verwendet.
Damit die Hülle den Laptop auch gut schützt, habe ich zwischen den Außen- und dem Innenstoff eine Lage alten Fleece Stoff, dessen Muster mir gar nicht mehr gefallen hat, mit eingenäht. So ist der Laptop nun gut gepolstert.

Auf der Rückseite habe ich noch eine kleine Reißverschlusstasche eingenäht, in der ich Kopfhörer, einen USB Stick oder eine Speicherkarte aufbewahren kann.


Dieser Blogpost ist übrigens wiedermal ein typisches Beispiel für ein Post, bei dem von der Fertigstellung des gezeigten Projekt bis zur Veröffentlichung des Blogpost einiges an Zeit vergeht.
Denn irgendwie ist immer etwas dazwischen gekommen. Erst hatte ich keine Bilder, dann hat der Text noch gefehlt, dann ist auf einmal so viel Zeit vergangen, dass mir die Fotos nicht mehr so ganz gefallen haben. Doch jetzt ist es endlich soweit und ich kann einen Punkt von meiner geplanten Blogpost-Liste streichen!
Dafür konnte ich die Hülle im letzten Jahr auf jeden Fall schon testen und sie erfüllt ihren Zweck voll und ganz ;-)


Insgesamt hat die Hülle mich und meinen Laptop nun schon einige Male begleitet und dabei gut ihren Zweck erfüllt, in den letzten Wochen hat sie allerdings mehr als bequeme Unterlage im Regal für meinen Laptop gedient.

Liebe Grüße,
Marie

Zutaten:
Schnitt: Frei nach den Massen des Laptops
Stoff:  Aus der Geometric Fever Kollektion von Pattydoo
SanpPap: Snaply

Donnerstag, 30. April 2020

Spitzentop und meine erste selbstgenähte Hose

Eine richtige Hose selber nähen, also keine Jogginghose oder Leggings. Schon seit vielen Jahren wollte ich das unbedingt mal machen, aber irgendwie hatte ich auch Respekt davor, denn so eine Hose muss dann schon richtig gut sitzen und hat so viele (auf den ersten Blick) knifflig erscheinende Stellen, wie zum Beispiel den Reißverschluss und die Taschen.
Doch vor zwei Wochen habe ich die freie Zeit mal wieder genutzt und mich dieser Herausforderung gestellt. 


Den Schnitt für diese Hose habe ich in dem Nähbuch "Näh dich durchs Jahr: 12 Monate – 12 Outfits" von Charlotte Auzou gefunden. Er ist mir schon beim ersten Durchblättern gleich aufgefallen.
Den Stoff gab es vor einigen Jahren im örtlichen Stoffladen. Ich habe ihn damals schon mit dem Vorhaben gekauft, dass daraus mal eine Hose wird, aber erst jetzt habe ich den richtigen Schnitt gefunden.


Zugeschnitten waren alle Teile recht schnell und dann ging es an die Nähmaschine.
Und was soll ich sagen: Es war gar nicht so schwer, wie ich es mir vorgestellt hatte. An einem Nachmittag und Abend war die Hose fertig und schon am nächsten Tag hatte ich sie an.



Perfekt zu der Hose passt mein Spitzentop, das ich nach dem Schnitt KimonoTee*von Maria Denmark genäht habe und den Schnitt oben einfach oben geteilt habe.
Die Stoffe sind Reststücke von meinem dunkelblauen Spitzenkleid, das ich vor zwei Jahren genäht habe.
Es ist recht schlicht, sodass ich es auch zu gemusterten Röcken anziehen kann, und doch nicht einfach nur uni-dunkelblau.


Insgesamt ist diese Kombination total gemütlich und jetzt schon gehören die beiden Kleidungsstücke zu meinen absoluten Lieblingstücken im Kleiderschrank!


Nachdem ich jetzt also meine erste Hose mit Reißverschluss und allem drum und daran genäht habe, versuche ich mich das nächste Mal vielleicht an einer Jeans...
Habt ihr euch schon mal eine Hose genäht?

Liebe Grüße,
Marie

Zutaten:
Hose:
Stoff: Aus dem örtlicher Stoffladen
Schnitt: Hose September aus "Näh dich durchs Jahr: 12 Monate – 12 Outfits" von Charlotte Auzou
T-Shirt:
Stoff: Stoffmarkt
Schnitt: KimonoTee*von Maria Denmark

*Man bekommt das Freebook, wenn man sich für den Newsletter anmeldet

Donnerstag, 9. April 2020

Kleid mit Rüschen

Wie oft kommt es vor, dass ich ein Schnittmuster gleich nachdem ich es das erste Mal genäht habe, noch mal nähe? Nicht oft! Aber dieses mal haben mir der Schnitt und das fertige Kleid so gut gefallen, dass ich nun schon zwei Kleider mit Rüschen nach dem Schnitt von FashionTamTam im Kleiderschrank hängen habe.


Das erste Mal habe ich mir das Kleid für Silvester genäht, den Blogpost dazu findet ihr hier, und das zweite Kleid ist nun vor ein paar Wochen entstanden, denn dadurch, dass die Schulen geschlossen sind, habe ich vor allem am Nachmittag oft Zeit mich in Ruhe ins Nähzimmer zu setzen und etwas Neues zu nähen.



Am liebsten trage ich das Kleid kombiniert mit Strumpfhosen und wenn es etwas kälter ist gerne noch mit einer Jeansjacke drüber. Außerdem trage ich es gerne mit einen Gürtel um die Taille, so wie auf den Bildern, oft aber auch ohne, dadurch wird es legerer.


Auch beim zweiten Kleid bin ich immer noch begeistert von den kleinen Details, die einfach zu nähen sind und gleichzeitig super aussehen, wie der Schlitz am Rücken, durch den man keinen Reisverschluss oder so braucht oder die gerafften Ärmel, die einfach ein kleiner Hingucker sind.



Das nächste Mal werde ich mir nach dem Schnitt vielleicht dann mal eine Bluse nähen... Wer weiß ;-)

Liebe Grüße und schöne Ostern,
Marie


Zutaten:
Stoff: Aus der örtlichen Stoffabteilung
Schnitt: Kleid mit Rüschen (#kleidruffle) von FashionTamTam 
Verlinkt: Du für dich am Donnerstag